Angewandte Grundwassermodellierung: Kalibrierung und Unsicherheitsabschätzung
Die Prognosefähigkeit von Grundwassermodellen hängt maßgeblich von der Qualität des Hydrogeologischen Modells und der Güte der Kalibrierung ab. Die Beurteilung der Modellgüte stellt eine große Herausforderung dar, da die Modellierung untrennbar mit Unsicherheiten und Uneindeutigkeiten verbunden ist, aber keine allgemeingültigen Maßstäbe zur quantitativen Modellbewertung existieren.
Im Kurs werden die Hauptfaktoren der Modellgüte anhand speziell ausgelegter Übungsbeispiele für stationäre / transiente Strömung und advektiven Transport veranschaulicht und darauf aufbauend Strategien zur Parameteroptimierung vorgestellt. Die Bewertung der Ergebnisse im Teilnehmendenkreis sensibilisiert für (un-)zulässige Schlussfolgerungen zur Modellanwendbarkeit und zur Belastbarkeit der Modellprognosen.




